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39 Mesi e 16 Giorni

 

 

27 min | 2016 | HD (16:9) | col | sound

 

There he is, talking, speaking about himself and only about himself.

He invites you into his flat, onto his sun-lit terrace, without being shy.

He's not reserved, yet something is strange. Something doesn't fit.

"I'm trying to live every day in a way that no connections between

the preceding or the following day can be made", he says. You don't know

if you should believe him.The turquoise Mediterranean Sea is hiding behind the green,

oh so mediterranean window shutters.

This sentence is important, but maybe it isn't true. Maybe nothing he says is true.

Then again, maybe everything is. The man, talking.

He says that he misses his mother, and maybe you believe him.

 

 

 

Da ist er und redet, erzählt von sich, nur von sich.

Er lädt ein in seine Wohnung, auf seine sonnengeflutete Terrasse und ist nicht scheu.

Er ist nicht zurückhaltend und doch ist etwas komisch, etwas passt nicht.

Er sagt: „...ich versuche jeden Tag so zu gestalten, dass keine Verbindung

zwischen dem vorherigen und dem Tag danach entstehen kann.“ und man weiß nicht,

ob man ihm glauben soll. Das türkise Mittelmeer versteckt sich dann

hinter den grünen achso mediterranen Fensterläden.

Der Satz ist wichtig, aber vielleicht stimmt er nicht.

Vielleicht stimmt alles nicht, was er so sagt und vielleicht stimmt

dann doch alles. Der Mann, er redet.

Er sagt, er vermisse seine Mutter und vielleicht glaubt man ihm.

 

Text: Geraldine Oetken